Auf dem Markt gibt es eine Vielfalt an Lampensockeln. Bereits der kleinste Unterschied kann darüber entscheiden, ob Sie im Dunkeln bleiben oder nicht. Achten Sie bei den Sockel-Typen auf die Buchstaben wie B, E, G oder GU und auf die nachfolgende Zahl, die die Breite des Sockels oder den Abstand der Stifte in Millimetern angibt. Wir helfen Ihnen mit diesem Leitfaden dabei, sich für den richtigen Sockel zu entscheiden.


Wahl des richtigen Lampensockels
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Das Wichtigste auf einen Blick:


  • 2 Arten von Sockeln: Drehsockel und Stecksockel
  • Drehsockel beginnen mit B oder E, gefolgt von einer Zahl, die die Breite des Sockels angibt
  • Stecksockel beginnen mit G oder GU, gefolgt von einer Zahl, die den Abstand zwischen den Stiften beschreibt
  • andere Arten: R7s und S14d / S14s

Zwei Arten von Lampensockeln


Bevor wir Ihnen die ganze Reihe an Sockeln vorstellen, fangen wir simpel an. Es gibt zwei gängige Typen: den klassischen Dreh- und den Stecksockel. Dabei ist wichtig, dass Sie beim Wechsel immer den Sockel Ihrer alten Lampe wählen, andernfalls wird die neue Alternative nicht passen.


Drehsockel


LED-Birnen besitzen oft einen Drehsockel. Wie der Name bereits erwähnt wird dieser in die Fassung hineingedreht. Die Namen beginnen mit einem „B“ oder „E“. Das „B“ steht für „Bajonett“, bei dem der Sockel zuerst in die Fassung eingeschoben und durch eine Drehung fixiert wird. Sockel, die mit einem „E“ anfangen, werden ganz normal in die Fassung gedreht. Das Gewinde eines E-Sockels erinnert an die erste Glühbirne, daher auch die Verbindung zu Edison, da er dieses Sockelgewinde entwickelt hat. Die Zahl hinter dem Buchstaben steht für die Breite des Sockels in Millimetern. E27 ist beispielsweise ein Drehsockel, der 27 mm breit ist.



Stecksockel


Im Gegensatz dazu besitzt ein Stecksockel zwei oder vier Stifte, die in die Fassung gesteckt werden. Häufig haben Halogenlampen, Leuchtstoffröhren und LED-Röhren diese Form von Sockel, es gibt aber auch LED-Lampen mit diesem Typ. Die Sockelbezeichnung beginnt mit einem „G“ und steht für „Glas“, da dieses ursprünglich das Herstellungsmaterial der Kontaktstifte war. Des Weiteren gibt es auch „GU“, welches einen Stecksockel bezeichnet, der durch eine Drehung fixiert wird. Auch hier steht die Zahl nach dem Buchstaben für die Breite, hier allerdings für den Abstand der Stifte in Millimetern.





Andere Arten von Sockeln


Es gibt auch Sockel, die nicht mit B, E oder G beginnen, aber trotzdem häufig vorkommen. Dazu zählen beispielsweise R7s und S14d bzw. S14s.

R7s-Sockel

R7s


Leuchtstäbe oder -strahler mit diesem Sockeltypen werden beispielsweise in Wohnbereichen oder auch bei Parkplatzbeleuchtung genutzt. Die Besonderheit daran ist, dass der Sockel links und rechts herausragt. Des Weiteren wird Schutzglas verwendet, welches die Sicherheit verstärkt. Die Stablampen gibt es in 78 mm, 118 mm und 189 mm Länge. Früher waren nur Halogenleuchten mit diesem Sockel ausgestattet. Mittlerweile gibt es auch solche Leuchtstäbe mit LED-Technologie, die weitaus energieeffizienter sind.




R7s-Sockel

S14d / S14s


Leuchten mit einem S14d- oder S14s-Sockel findet man häufig im Bad oder in der Küche. S14d-Röhren haben einen Stift, wohingegen S14s-Röhren zwei Stifte haben. Diese sind keine herkömmlichen Leuchtstoffröhren, sondern Linienlampen mit Glühfäden, daher ist die Energieeffizienz bedeutend schlechter. Klassische Linienlampen sind ohnehin seit 2013 verboten. Wechseln Sie am besten zu LED-Lampen mit S14d- oder S14s-Sockel.