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Wie Sie mit Smart Lighting Geld sparen

Mit Smart Lighting vernetzen Sie Ihre Lichtquellen – sogenannte Smart LEDs – durch ein drahtloses Netzwerksystem. Somit können Sie Ihre smarte Beleuchtung über App mit dem Smartphone oder Tablet steuern und müssen nicht mehr zum Lichtschalter rennen. Besonders praktisch: Viele Systeme unterstützen auch Sprachbefehle. Zudem können Sie per Smart Lighting Ihre Beleuchtung genau steuern, wodurch Sie Energiekosten einsparen können. Welche Arten von smarten Leuchtmitteln es gibt und welches System sich für Ihre Zwecke am besten eignet, stellen wir Ihnen in diesem Artikel vor.


Smart-Lighting-Steuerung über TabletiStock.com/mikkelwilliam

Das Wichtigste auf einen Blick:


  • Smart Lighting vernetzt Lichtquellen per drahtlosem Netzwerksystem
  • Sie können Ihre individuellen Beleuchtungspläne automatisieren
  • die individuelle Regelung der Einstellungen erfolgt über Apps
  • Durch Bewegungs- und Lichtsensoren sparen Sie Strom
  • Beispiele für Beleuchtungssysteme sind Philips Hue, Ledvance Home+, Calex Smart Home und DALI

 

Wie funktioniert Smart Lighting?

 

Infografik Statista: Smarte Technik im Haushalt
Infografik: Smarte Technik im Haushalt, Quelle: Statista Global Consumer Survey

Smart Lighting ist die intelligente bzw. automatische Steuerung Ihrer Lichtanlage. Dabei wird moderne LED-Technik mit drahtloser Netzwerktechnologie kombiniert: Über eine App können Sie verschiedene smarte Leuchtmittel per WLAN in Gruppen zusammenfügen und anschließend steuern. Das Ergebnis: Sie können Ihre Beleuchtung so regulieren, wie Sie es benötigen und sparen damit Energiekosten. Denn Licht ist ein Energiefresser. In Privathaushalten macht sie bis zu 20 % der Stromkosten aus, in Unternehmen liegt dieser Wert sogar bei bis zu 60 %. Zudem liegt smarte Beleuchtung im Trend. In einer Benutzerumfrage von Statista vom Januar 2018 stellte sich heraus, dass Licht den größten Teil an smarter Technik im Haushalt ausmacht. 

Mit Smart Lighting können Sie nicht nur die Farbtemperatur steuern, viele Produkte unterstützen auch einen Farbmodus, mit dem Sie Ihr Beleuchtungskonzept voll und ganz individualisieren können. Damit unterstützen Sie Human Centric Lighting (HCL), also die Wirkung von Licht auf den biologischen Rhythmus. Die Lichtfarbe passt sich im Tagesverlauf dem natürlichen Tageslicht an. So leuchten die LEDs mittags bläulich, abends verändert sich die Farbtemperatur ins Rötliche. Dadurch erhöht sich das Wohlbefinden und damit auch die Produktivität Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Von diesen Eigenschaften können Sie gleichermaßen in Ihrem Zuhause profitieren. Sie sparen also nicht nur Energiekosten, sondern können auch die Effizienz erhöhen.

Besonders spannend sind jedoch die Möglichkeiten, die sich aus dem Zusammenspiel zwischen smarten Leuchtmitteln und der dazugehörigen App ergeben. Vergessen Sie Ihre alten Zeitschaltuhren! Mit Smart Lighting können Sie auf Ihrem Smartphone oder Tablet ganz unkompliziert Intervalle oder bestimmte Zeiträume festlegen, an denen Ihre Lampen leuchten sollen – und das mit nur wenigen Klicks. Im gleichen Zuge können Sie jederzeit auf die Steuerung Ihrer Beleuchtung zugreifen. Ganz egal, wo Sie sich befinden. 

 

Wie funktioniert die Sprachsteuerung mit Smart Lighting?

Eine der Funktionen von Smart Lighting, die viele fasziniert, ist die Sprachsteuerung durch Dienste wie Amazon Echo, Google Home oder Apple Homekit. Mithilfe dieser virtuellen Assistenten können Sie Ihre Lampen und Leuchten per Sprachbefehl anschalten. Hierbei sollten Sie jedoch beachten: Nicht jeder Hersteller von smarten Leuchmitteln ist mit jedem Assistenten kompatibel. Anbei haben wir Ihnen eine Tabelle zusammengestellt, die Sie zu Rate ziehen können. 

 

Hersteller Amazon Echo Google Home Apple Homekit
Ledvance Smart + Ja Ja Ja
Calex Ja Ja Nein
Philips Hue Ja Ja Ja

 

Haben Sie eine passende Smart LED erworben, können Sie diese in der App Ihres virtuellen Assistenten registrieren und ihr einen Namen geben – zum Beispiel "Lampe". Anschließend können Sie die Lichtquelle mit dem Sprachbefehl "Schalte Lampe an" anschalten.  

 

Welche Smart-Lighting-Systeme gibt es?

 

Calex Smart Home

 

Calex ist ein niederländisches Unternehmen, welches Smart Lighting-Lösungen zu günstigen Preisen anbietet. Der Hersteller bietet Ihnen hierbei nicht nur Lampen an, die bereits eine Steuerung über die hauseigene App ermöglichen, sondern auch Produkte, die konventionelle LED-Lampen zur smarten Beleuchtung machen: Mittels Smart Stecker oder Steckdosenleisten können Sie so gezielt Ihre alten Lampen per Smartphone ansteuern. Calex bietet zudem nicht nur gewöhnliche Leuchtmittel an, sondern auch dekorative Lampen, mit denen Sie echte Blickfänger in Ihre eigenen vier Wänden bringen. Die Produkte des niederländischen Herstellers finden Sie in unserer Calex-Kategorie

 

DALI

 

Ein Lichtmanagementsystem ist DALI – Digital Addressable Lighting Interface. Jedes Betriebsgerät, welches mit einer entsprechenden DALI-Schnittstelle versehen ist, kann über das System gesteuert werden. Sie können jede Leuchte einzeln steuern, verschiedene Geräte zusammen gruppieren oder auch alle Lichtquellen gleichzeitig dimmen, ein- oder ausschalten. Zusätzlich lässt sich DALI in Ihr Gebäudemanagementsystem integrieren. Das Schnittstellenprotokoll ist herstellerübergreifend standardisiert, sodass keine Kompatibilitätsprobleme auftreten können.

 

 

Philips Hue

 

Lichtsteuerung per Smartphone
iStock.com/AndreyPopov

Das kabellose System aus dem Hause Philips passt die Beleuchtung Ihren Bedürfnissen an. Die LEDs gibt es in den Varianten White, White ambiance und White and color ambiance. Farbige Akzente setzen Sie beispielsweise mit der Philips Hue Color Ambiance. Alle Leuchten sind dimmbar, in der Farbtemperatur veränderbar und in verschiedenen Modellen, Formen und Größen erhältlich. Damit das System funktioniert, benötigen Sie eine Bridge. Diese wird ans WLAN angeschlossen und kann bis zu 50 Hue-Leuchten steuern – auch per Sprachbefehl. Über die entsprechende App regeln Sie Ihre individuelle Einstellung nicht nur zu Hause, sondern auch von unterwegs.

 

 

OSRAM LIGHTIFY

 

OSRAM LIGHTIFY ist unterteilt in die Varianten Home und Pro. Die Home-Version ist ideal für den privaten Gebrauch: Anwesenheitssimulation während Ihres Urlaubs, Leuchten, die auf Ihren Tagesablauf abgestimmt ist, und zahlreiche Lichtszenen können eingestellt werden. Die Version Pro bietet ein effizientes Lichtmanagement für Unternehmen, Büros, Geschäfte und viele mehr. Dazu zählen unter anderem unzählige Möglichkeiten, Lichtgruppen und -modi einzustellen, sowie ein großer Speicher für persönliche Einstellungen und eine Notstromversorgung von mindestens 72 Stunden.

 

Bitte beachten Sie: Am 31. August 2021 schaltet Osram den Serverbetrieb und Support von LIGHTIFY ein. Das bedeutet, dass Sie diese Lampen über die App dann nicht mehr steuern können. Um Ihre smarten LEDs weiterhin zu nutzen, müssen Sie sie auf Werkseinstellungen zurücksetzen und sie schließlich in ein neues System einbinden, was ebenfalls mit dem Funkstandard ZigBee operiert. Da dieser recht verbreitet ist, gibt es allerdings viele verschiedene Möglichkeiten, die Sie nutzen können.  

 

Info

 

Sowohl Philips Hue als auch Osram Lightify arbeiten mit ZigBee. Dies ist einer der weitverbreitetsten Funkstandards für Smart Homes. Dabei ist er effizienter als Bluetooth oder WLAN und zeichnet sich durch eine hohe Reichweite aus.

 

 

Smart Lighting mit Bewegungs- und Tageslichtsensoren

 

Smart Lighting zeichnet sich nicht unbedingt nur durch die Steuerung per App aus – Es gibt auch verschiedene Produktreihen, die mit Bewegungs- oder Tageslichtsensoren ausgestattet sind. Dazu zählen zum Beispiel Produkte mit DALI-Technologie. Derartige Lampen und Leuchten sind besonders für Büros und andere Arbeitsumgebungen interessant, da sie damit sichergehen können, dass Ihre Beleuchtung immer genug Helligkeit spendet, aber gleichzeitig auch nie zu viel. So können Sie allerhand Stromkosten sparen. 

 

Bewegungssensoren


Bewegungssensoren oder -melder erkennen, ob sich eine Person in einem Raum aufhält oder ein Bewegungsvorgang stattfindet. Hält sich niemand im Raum auf, bleiben die Lampen ausgeschaltet. Somit sparen Sie Energie, wenn Räume nicht genutzt werden.


Häufig wird ein Pyroelektrischer Sensor oder auch Passiv-Infrarot-Sensor, kurz PIR für Pyroelectric Infrared Sensor, verwendet. Dieser registriert Temperaturveränderungen, die von Lebewesen oder auch Fahrzeugen ausgehen, die sich dem Sensor nähern. Alternativ setzen Sie Hochfrequenz-Sensoren (HF-Sensoren) ein. Diese arbeiten mit einem ähnlichen System wie Fledermäuse: Signale werden ausgesendet und unmittelbar als Echo empfangen – ganz ohne Verzögerungen.


Präsenzsensoren sind eine Unterart der Bewegungssensoren. Durch sie lassen sich selbst kleinste Handbewegungen bei der Schreibtischarbeit erfassen. So weiß der Sensor immer, ob sich eine Person im Raum befindet oder nicht, und kann das Licht entsprechend steuern.


Weitere Informationen finden Sie in unserem Blogartikel Sensorleuchten: modern und effizient.

Tageslichtsensoren


Tageslichtsensoren messen die Menge an Tageslicht für eine Referenzmessfläche. Wird ein bestimmter Wert unterschritten, so werden die Leuchten eingeschaltet. Ziel ist es, die Vorteile des natürlichen Sonnenlichts zu nutzen und die künstlichen Lichtquellen lediglich ergänzend einzusetzen.


Dabei können Sie zwischen zwei verschiedenen Technologien die für Sie passende wählen: Bei der Schwellwertschaltung legen Sie einen bestimmten Schwellwert fest. Wird dieser unterschritten, schalten sich die Lampen ein. Kombinieren Sie diese Technik mit Bewegungssensoren, erzielen Sie die höchste Energieersparnis. Alternativ verwenden Sie eine Regelung, bei der die gewünschte Lichtstärke festgelegt wird. Es wird nur so viel künstliches Licht zugeschaltet, wie benötigt wird, um den von Ihnen festgelegten Wert zu erreichen.


Hinweis

 

Bei der Montage Ihrer Sensoren achten Sie unbedingt darauf, dass ein Mindestabstand zum Fenster eingehalten wird. Des Weiteren sollte die Referenzmessfläche nicht verdeckt werden und auch der Sensor selbst darf nicht von Maschinen oder anderen Gegenständen blockiert werden.



Ausblick: Was bringt die Zukunft des Smart Lighting?

 

Die Zukunft der Beleuchtung wird auch als Visual Light Communication, kurz VLC, bezeichnet. Alternativ findet sich die an den Begriff WIFi angelehnte Benennung LiFi (Light Fidelity). Hier können Lichtsysteme nicht nur zur Beleuchtung genutzt werden, sondern zusätzlich zur drahtlosen Datenübertragung. Dabei werden die Informationen über das sichtbare Licht spezieller LED-Bündel übertragen. Diese sogenannten Start Lights ersetzen damit Router und WLAN-Access-Points.



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